Werden E-Rennräder nach E-Mountainbikes der nächste große Trend?




Bafang M800 Motor Rennrad

Für Hersteller, die Bikes im „E-Rennrad-Stil“ entwickeln (einschließlich Gravelbikes und
Cyclocross-Konzepte) schafft der Formfaktor dieses neuen Kompaktmotors völlig neue
Designmöglichkeiten.

Bafang M800 Mini Mid Drive System – ein ultrakompakter Mittelmotor

Für Hersteller, die Bikes im „E-Rennrad-Stil“ entwickeln (einschließlich Gravelbikes und
Cyclocross-Konzepte) schafft der Formfaktor dieses neuen Kompaktmotors völlig neue
Designmöglichkeiten.

Funktionalität ist der Schlüssel – gepaart mit laufruhigem und reibungsfreien Betrieb, gesteuert
von zwei Drehmoment- und Geschwindigkeitssensoren. Der Motor bietet Einzel- und
Doppelkettenblatt-Kompatibilität (Kettenblattgröße 44T oder 34/50T). Obwohl er mit max. 25
km/h problemlos auf die EU-Grenzwerte eingestellt werden kann, ist das System mit einer
möglichen Höchstgeschwindigkeit von 32km/h (USA) oder 45 km/h auch für schnelle
Pedelecs geeignet.

Einer der Hauptvorteile der neuen Antriebseinheit ist ihr geringes Gewicht von weniger als 2,3
kg. Dafür bietet sie eine Nennleistung von 200 Watt und ein maximales Drehmoment von 55
Nm. Die Elektronik und der 200 Wh-inTube-Akku bringen gerade mal zwei weitere Kilo auf die
Waage. Damit liegt das Gesamtgewicht des Systems bei weniger als 4,4 kg, einschließlich
Display und Bedieneinheit. Die Tretunterstützung umfasst fünf Stufen – gesteuert durch ein
oder zwei kleine Schalter, die individuell am Lenker platziert werden können. Das 2,2 Zoll
große TFT-Farbdisplay bietet bis zu 10 Voreinstellungen.

Da man mit dem E-Rennrad sehr schnell die maximal zulässig unterstützte Geschwindigkeit
von 25 km/h überschreitet, wurde der Antrieb auf optimale Leistung beim Anfahren und
Beschleunigen sowie auf kurze Sprints und steile Anstiege abgestimmt.

Wo auch immer die jeweilige Unterstützungs-Grenze liegt – am wichtigsten ist, dass bei
Erreichen des Limits die Antriebseinheit in einen fast widerstandsfreien Betrieb übergeht.
Damit wird die Tretkraft des Fahrers jenseits der Grenzgeschwindigkeit nicht beeinträchtigt.
Dies ist in der Regel der Fall, wenn Fahrer im Geschwindigkeitsbereich oberhalb von 25 bis in
mittlere 30er Geschwindigkeiten in die Pedale treten.

Kleiner Akku zum Anfahren und für Steigungen

Der Akku mit einer Kapazität von 200 Wh klingt zunächst einmal nach wenig. Da die Energie
jedoch nur bei Anstiegen und beim Starten oder Beschleunigen innerhalb des Unterstützungs-
Limits genutzt wird, ist diese Akkukapazität auch für längere Fahrten (bis 150 km oder mehr)
völlig ausreichend.

Es gibt also überzeugende Argumente dafür, einen kleinen Motor an ein Rennrad zu
montieren. Es macht Sinn, wenn man an Steigungen mit höheren Geschwindigkeiten fahren,
eine höhere Beschleunigung entwickeln oder die Herzfrequenz unterhalb der „roten Zone“
halten möchte. Und wie bei allen Elektrorädern bietet sich damit die großartige Möglichkeit,
dass sowohl trainierte als auch weniger trainierte Fahrer gemeinsame Ausfahrten im gleichen
Tempo absolvieren. Dieser Ansatz beschreibt auch ganz klar das Konzept, das Bafang und E-
Rennrad-Hersteller verfolgen: Die Motorunterstützung ist nur für längere oder steilere
Anstiege und weniger für kontinuierliche Unterstützung wie beim „normalen“ Fahren
konzipiert.

Bafang sieht eine wachsende Zahl von leistungsorientierten Verbrauchern und damit auch Herstellern, die diese Vorteile vor allem für die schnell wachsende Kategorie der Gravelbikes und Cyclocrosser zu
schätzen wissen. Wer nur ein kleines „e“ hinzufügt, kann den Rennlenker wieder auf die (sogar
geschotterte) Erfolgsstraße zurückbringen – mit einem größeren Publikum als jemals zuvor.

Quelle: Pressemitteilung Bafang

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Bildquellen

  • Bafang M800 System für Rennräder: Bafang
  • Bafang M800 Motor Rennrad: Bafang

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