Ja, nun ist es so weit – MIFA gibt es nicht mehr. So hieß es zumindest in der telefonischen Aussage am heutigen Tag.
Was ist passiert ? Im Juli versagte mein Sangerhäuser MIFA e-Bike aus dem Jahr 2014 seinen Dienst. Überall wurde auf meine Nachfrage zu einer Reparatur nur abgewunken und sogar empfohlen, den Drahtesel schnellstens zu „verhökern“, da es keine Ersatzteile hierfür mehr geben wird. Daher sollte ich mich an den Verkäufer, hier den örtlichen REAL-Markt wenden.
Auch hier durchlebte ich bisher eine Pleite nach der Anderen. Nachdem der dortige Kundenservicemitarbeiter den Fehler gefunden hatte, hieß es, dass das erforderliche Ersatzteil bestellt und eingebaut wird und mein e-Bike bald wieder genutzt werden kann. Leider blieb es bei dieser Aussage. Nun wurde erzählt, bevor dieses Ersatzteil bestellt werden kann, muss die zuständige Servicewerkstatt ihr O.K. dazu geben. Da kein Fortschritt bezüglich einer Reparatur erkennbar wurde, sagte man mir, dass der Serviceerbringer in Urlaub sei, eine weitere REAL-Kollegin sagte, er befinde sich zur Zeit in Bayern um Serviceauftrage abzuarbeiten. Aber mein Problem wird geklärt und ich würde sofort angerufen.
Auch das erfolgte bisher nicht. Nun steht ein geplanter Fahrradurlaub auf der Kippe, wo es doch so hoffnungsvolle Zusagen seitens des hiesigen REAL-Marktes im Juli gab.
Leider war ich so naiv und im Glauben, mit einem Fahrradkauf aus Sangerhäuser MIFA-Produktion die hiesige Wirtschaft zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern. Dies stellt sich nun als Trugschluss heraus. Da es nun MIFA und lt. heutiger Aussage auch keinen Rechtsnachfolger oder Service mehr gibt, habe ich halt Pech. So einfach macht man es sich in Sangerhausen.
Insofern wird wohl nur der Kauf eines neuen e-Bikes meinen Fahrradurlaub noch „retten“ – jedoch nie wieder ein e-Bike aus Sangerhausen.
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